3D-Druck Service

Drucktechnologien

Übersicht

Druckverfahren Übersicht

Sie möchten wissen welches 3D-Druckverfahren sich für Ihr Projekt eignet? Bei Fragen senden Sie uns gerne eine Nachricht

Jedes 3D Druckverfahren hat seine eigenen, individuellen Stärken. Die Geometrie des Bauteils, die benötigte Anzahl und der spätere Verwendungszeck (welcher das Material vorgibt), bestimmen das Additive Fertigungsverfahren.  So sind haben die Technologien eine eigene Mischung von Stärken wie hohe Stückzahlen, komplexe Geometrien und Hochleistungsmaterialien.

Die Wirtschaftlichkeit der Additiven Fertigung maximal Auszunutzen

Besonders beim Rapid Manufacturing und Rapid Prototyping spielt die Wahl der Drucktechnologie aufgrund der Menge bzw. Komplexität des Auftrages eine wichtige Rolle. 

Deshalb bezieht sich dieser Abschnitt im wesentlichen auf Prototypen- und Serienferting.

Welches 3D-Druckverfahren eignet sich?

Die Wahl der richtigen 3D-Drucktechnologie ist ausschlaggebend für Preis, Qualität und Belastbarkeit des gefertigten Bauteils. Die vier wesentliche Faktoren, welche häufig die Wahl der Drucktechnologie beeinflussen haben wir hier für Sie aufgelistet:

1

3d-manufacturing Druck in grau
Anzahl | Stück

Die Anzahl der zu druckenden Bauteile ist ausschlaggebend für die Wahl der Druck-Technologie. Einige Verfahren sind für viele Objekte und Kleinserien ausgelegt, während andere Technologien bei einer höheren Stückzahl Kosten verursachen.

Auflistung | Wertung für Kleinteile im Bereich Rapid Manufachturing | Rapid Prototyping

  • FDM | Fused Deposition Modeling

    Kleine Stückzahlen (bis ca. 500 Stk.)

  • SLA | Stereolithographie

    Mittlere Stückzahlen (bis ca. 1.500 Stk.)

  • MJF | Multi Jet Fusion

    Hohe Stückzahlen (bis ca. 10.000 Stk.)

  • SLS | Selektives Lasersintern

    Hohe Stückzahlen (bis ca. 5.000 Stk.)

  • PolyJet

    Kleine Stückzahlen (bis ca. 250 Stk.)

  • MJB | Metal Binder Jetting

    Mittlere Stückzahlen ( ca. 2.000 Stk.)

  • SLM | Selektives Laserschmelzen

    Mittlere Stückzahlen ( ca. 1.500 Stk.)

2

Material | Anforderungen

Besonders die Auswahl des Materials gibt die zu wählende Drucktechnologie vor. Zwar gibt es bei fast jedem Verfahren einen „Standard-Kunststoff“, jedoch können belastbare Materialien zum Teil nur mit einer Technologie verarbeitet werden. 

Auflistung | Wertung für Kleinteile im Bereich Rapid Manufachturing | Rapid Prototyping

  • FDM | Fused Deposition Modeling

    Bis Hochleistungsmaterialien

  • SLA | Stereolithographie

    Bis Hochleistungsmaterialien

  • MJF | Multi Jet Fusion

    Belastbare Materialien

  • SLS | Selektives Lasersintern

    Belastbare Materialien

  • PolyJet

    Nicht Funktional

  • MJB | Metal Binder Jetting

    Funktional (Edelstahl) | Nicht Funktional (Stahl)

  • SLM | Selektives Laserschmelzen

    Hochleistungsmaterialien

3

Komplexität des Models

Je nach Komplexität Ihres Bauteils eignen sich gewissen Technologien mehr und andere weniger. Zwar kann 3D-Druck  jede erdenkliche Form eines Bauteils herstellen, jedoch benötigen manche Verfahren sogenannte Stützstrukturen. 

Auflistung | Wertung für Kleinteile im Bereich Rapid Manufachturing | Rapid Prototyping

  • FDM | Fused Deposition Modeling

    Stützstrukturen benötigt

  • SLA | Stereolithographie

    Stützstrukturen benötigt

  • MJF | Multi Jet Fusion

    Keine Stützstrukturen benötigt

  • SLS | Selektives Lasersintern

    Keine Stützstrukturen benötigt

  • PolyJet

    Stützstrukturen benötigt

  • MJB | Metal Binder Jetting

    Keine Stützstrukturen benötigt

  • SLM | Selektives Laserschmelzen

    Stützstrukturen benötigt

4

Volumen oder Bauraum

Ja nach Druck-Technologie ist der ausschlaggebende Preisindikator das Volumen oder das Hüllvolumen. Je nach dem, welcher der Werte überwiegt, sollte die passende Technologie gewählt werden um Kosten zu minimieren. (Volumen – tatsächlicher Materialverbrach | Hüllvolumen – benötigter Platz im Drucker)

Auflistung | Wertung für Kleinteile im Bereich Rapid Manufachturing | Rapid Prototyping

  • FDM | Fused Deposition Modeling

    Modelvolumen

  • SLA | Stereolithographie

    Modelvolumen

  • MJF | Multi Jet Fusion

    Hüllvolumen

  • SLS | Selektives Lasersintern

    Hüllvolumen

  • PolyJet

    Modelvolumen

  • MJB | Metal Binder Jetting

    Hüllvolumen

  • SLM | Selektives Laserschmelzen

    Hüllvolumen

3D-Drucktechnologien

FFF | FDM

Fused Deposition Modeling

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Verfahren

Bei der sogenannte FFF | FDM Technologie, wird ein Schmelzdraht über erhitzte Düsen eingeschmolzen und in Schichten aufgetragen.

Hierbei handelt es sich um eine der ältesten Herstellungsverfahren im Additiven Bereich. Auch wenn das Verfahren sehr einfach wirkt, so ist Fused Deposition Modeling aufgrund der großen Materialauswahl und den besonderen Materialeigenschaften interessant für die Industrielle Herstellung von Bauteilen.

SLA | DLP

Stereolithografie | Digital Light Processing

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Verfahren

Beim SLA | DLP Verfahren ist das Ausgangsmaterial ein flüssiges Resin, welches über eine UV Belichtung ausgehärtet wird.

Beim SLA Verfahren geschieht dies via eines Lasers, während beim DLP Verfahren ein UHD LED Bildschirm verwendet wird. Dieses Verfahren wird häufig in der Medizin oder für detaillierte Drucke eingesetzt und bietet einen breite Materialpalette mit verschiedensten Kunststoffen bis hin zu Hochleistungskunststoffen.

SLS

Selektives Lasersintern

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Verfahren

Das SLS 3D-Druckverfahren verwendet einen Laser um verschiende Polymer- oder Metallpulver einzuschmelzen und fertigt über diese so genannte Pulver-Schmelz Schichtung das Objekt. Nachdem eine Schicht Pulver eingeschmolzen wurde, wird eine neue Schicht Pulver appliziert, über welche der Laser fährt und so Layer für Layer das Model fertigt.

Geometrisch komplexe Formen können einfach umgesetzt werden! – Aufgrund des umgebenden Metallpulvers [um das Objekt] während der Herstellung, welches als Stützmaterial dient, genießen Sie eine nahezu beliebiger Formenfreiheit.

MJF

Multi Jet Fusion​

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Verfahren

Das MJF Verfahren trägt feinste Tropfen Verbundmaterial auf Polymer- oder Metallpulver auf, und härtet diese über Hitze aus. Hierdurch entsteht ein fester Materialverbund, welcher ggfls. durch Tempern noch erhöht werden kann.

Geometrisch komplexe Formen können einfach umgesetzt werden! – Aufgrund des umgebenden Metallpulvers [um das Objekt] während der Herstellung, welches als Stützmaterial dient, genießen Sie eine nahezu beliebiger Formenfreiheit.

MJP

Polyjet

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Verfahren

Beim PolyJet (MJP) Verfahren werden kleinste Tropfen UV Resin auf eine Belichtungsplatte aufgetragen. Ähnlich dem Offset Druckverfahren, während statt eines Blattes eine UV Beleuchtete Platte bedruckt wird.

Hierdurch sind Kombinationen in Materialeigenschaften und Farbe möglich.

Vollfarbmodelle und Detaillierte Objekte sind mit diesem Druckverfahren schnell realisierbar. Dieses Verfahren wird häufig wegen der Materialien in der Medizin oder für Anschauungsmodelle genutzt.

Qualität & Service für Einzelaufträge, Rapid Prototyping und Additive Manufacturing – Einzelbestellung, Kleinserie oder Großauftrag!

Metall Indirekt

Beim indirekten Metall 3D Druck wird das Metall mit einem Trägermaterial [Kunststoff] gemeinsam verarbeitet. Aus diesem Grund müssen die gedruckten Objekte in einem zweiten Arbeitsschritt gesintert werden. Hierbei wird das Werkstück für einen längeren Zeitraum auf über 1.200°C erhitzt, so dass das Trägermaterial restlos verbrennt und das Metall eine Verbindung eingeht.

Das Sintern ist ein thermischer Prozess

Bitte beachten Sie die Konstruktionshinweise für Stahl und Edelstahl. Weiter Informationen

FDM

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Verfahren

Bei der sogenannte FFF | FDM Technologie, wird ein Schmelzdraht über erhitzte Düsen eingeschmolzen und in Schichten aufgetragen. Der Schmelzdraht besteht hierbei aus einem Bindemittel und beigefügtem Metallpulver.

Das sogenannte „Greenstate Modell“ muss von dem Bindemittel befreit werden bevor es in einem weiteren Arbeitsschritt gesintert wird. Beim Sintern wird das aus Modell für einen Zeitraum auf über 1.200 C° erhitzt, wodurch das Metall einen starken Verbund der einzeln Schichten eingeht.

MJB

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Verfahren

Das MJB Verfahren [Material Binder jetting] trägt feinste Tropfen Verbundmaterial auf feines Metallpulver auf.

Das sogenannte „Greenstate Modell“ muss von dem Bindemittel befreit werden bevor es in einem weiteren Arbeitsschritt gesintert wird. Beim Sintern wird das aus Modell für einen Zeitraum auf über 1.200 C° erhitzt, wodurch das Metall einen starken Verbund der einzeln Schichten eingeht.

Metall Direkt

Beim direkten Metall 3D-Druck wird das Metall mithilfe eines Lasers eingeschmolzen, wodurch das Sinter entfällt. Anders als beim indirekten Metalldruck werden Supportstrukturen benötigt.

SLM

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Verfahren

Als direkter Metalldruck werden Technologien bezeichnet, bei denen das Objekt ohne Bindemittel und in einem Arbeitsschritt aus reinem Metall gefertigt wird. 

Häufig wird das Direkten Metal Laser-Sintern (DLMS) Verfahren genutzt, welches dem Selektive Laser Sintern gleicht – Das Verfahren bietet die Vorteile, dass Modelle nicht höher skaliert werden müssen, da das Sintern entfällt. Hierdurch können komplexere Geometrien mit höhere Genauigkeiten gefertigt werden.  

3DP

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Verfahren

Beim 3DP Verfahren wird ein Gips Polymer Pulver mit Hilfe eines eingefärbten UV Klebers in Schichten [Layer] verbunden. So entsteht ein Farbiges Modell, welches bedingt funktionsfähig ist und eine raue-, Gips ähnliche Oberfläche hat.

Häufig wird dieses Verfahren auch mit den Materialien „Sandstone“, „Gips“ und „Polymergips“ bezeichnet und befindet sich meist unter Multicolor.

Da diese Objekte sehr fragil und wenig beständig sind und zudem eine geringe bzw. unscharfe Auflösung besitzen bieten wir diesen Service nicht an.

 

Oberflächen

3D-Druck Schachfiguren aus verschiedenen Materialien

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Hierdurch entfallen die üblichen Vorlaufzeiten und Kosten für Planung und Werkzeugbau!